Texte

John und Jane

Kaum stellt er sich am Stand an, schon bleibt seine Schlange stehn
er wartet auf den Anschluss, doch die Bahn kommt erst um zehn
Er fragt die Frau am Bahnsteig : können wir uns wiedersehn?
Er heisst John und sucht Jane

Er hat´n Haus mit Mama, auf dem Hügel vor der Stadt
genießt das Panorama, trotzdem fühlt er sich oft matt
Er sieht gut aus, doch kommt nich an, hat immer das Nachsehn
Er heisst John und sucht Jane

Er wird geprellt, gelinkt, gefoult, doch meist nur übersehn
sein Freund, der Strassenfeger sagt: nun lass Dich nich so gehn.
geh einfach mal zum Tanztee, statt nur ständig fernzusehn
Dann fände John seine Jane

Where are you?
Are You pretending?
Do you remember?
Where are you?
Will you return?

So kann ich nich mehr weiter, irgend was muss jetzt geschehn
Da kommt der goldne Reiter, sagt: Ich bring Dich ins Fernsehn!
Nun kuscheln sie zu zweit auf Pfarrer´s Couch , recht telegen
Er heisst John und küßt Jane.

Wilde Gezeiten